Poet zu sein bedeutet, mit dem Herzen die Schönheit dort wahrzunehmen, wo ein bloßes Auge nur die graue Banalität erkennt.
Poet zu sein bedeutet, die Wahrheit des Menschseins zu hören, die das Werk des Schöpfers erzählt, der Lärm des Lebens aber übertönt.
Poet zu sein bedeutet auch, in der tiefsten Dunkelheit des Leidens das Licht der Hoffnung zu finden, bedeutet auch, aus einem Funken Liebe eine Flamme der Lebensfreude zu erwecken.
So lebt und schreibt Jerzy Gościniak, Dichter und Bildhauer, Schüler und Lehrer der Urwahrheiten, die so leicht zu vergessen, und doch in uns so lebendig sind, so real in der Sehnsucht, die im Erleben seiner Gedichte in uns erwacht.
Der Gedichtband „Kwiaty biało-czerwone” [Weißrote Blumen] erschien im Jahr 2002.
Eine Auswahl der Gedichte von Jerzy Gościniak beinhaltet der vom Verlag „TAD-AD” im Jahr
2004 herausgegebene Poesie-Almanach „Na progu wiosny” [An der Schwelle zum Frühling].
Der Gedichtband „Miłość Nadzieja Wiara” [Liebe Hoffnung Glaube] ist im Jahr 2006 in Bonn
und Pleszew erschienen.
Irena J. Rostalski |