Die Wanne
Nach dir sehne ich mich so traurig, so weiß
so einsam, so von Wänden eng umgeben
nicht groß, nicht klein, vor Sehnsucht schon ganz heiß
jetzt ach, so trocken, na, ja, angeschlagen eben.
Komm her, bring deinen tollen nackten Körper mir,
besteige mich, lass deine Haut mich spüren
und deine weiße Hand in zärtlicher Manier
wenn sie mich naß macht, soll mich weich berühren.
Mach' mich ganz froh, ich mach' es auch mit dir
wenn du mich flüstern hörst, sei ganz von Sinnen
in mich hinein führe dich süße Gier
doch lasse dich nicht gänzlich irreführen.
Wenn du mich murmeln hörst, wie Jungfrau fein
wenn du gefangen bist in meinem Banne,
wisse, Geliebter, es kann Täuschung sein:
es spricht zu dir die treue Badewanne.